Lasst es leuchten!
Eisstiel-Taschenlampe
Eine kleine Taschenlampe lässt sich in wenigen Minuten aus ein paar einfachen Alltagsgegenständen bauen.
Was benötigt ihr?
- Stäbchen für Taschenlampenkörper
- Eisstiel,
- flaches Holzstäbchen,
- Zungenspatel oder
- dickeres Stück Pappe (ca. 12 cm x 2 cm)
- Signal-LED (3 mm oder 5 mm)
- 3 V-Knopfzelle (CR2016, CR2025 oder CR2032)
- leitfähiges Klebeband (z. B. Aluklebeband)
- Buntstifte (rot, grün, blau, andere Farben)
- Vielzweckklammer aus Metall
- Tesafilm
Bau
- Setzt die LED auf einer der kurzen Seiten auf das Holzstäbchen, sodass jeweils ein Beinchen auf jeder Seite ist.
- Klebt auf jeder Seite die LED-Beinchen mit einem leitfähigen Klebestreifen fest. Der Klebestreifen sollte vom Beinchen bis zum unteren Ende (also das Ende ohne die LED) reichen.
- Dreht das Holzstäbchen so, dass die Seite mit dem längeren Beinchen der LED nach oben zeigt. Das ist die Anode, der Pluspol.
- Legt die Knopfzelle mit der positiven Seite (glatte Seite) am unteren Ende des Stäbchen auf das Klebeband.
- Klebt mit dem Tesafilm die Knopfzelle so fest, dass die untere Hälfte der Zelle mit Klebeband überdeckt ist. Dabei sollte auch der Rand mit Klebeband bedeckt sein.
- Klemmt die Vielzweckklammer so auf das untere Ende des Stäbchens, dass sie fest sitzt, aber dabei nur den Tesafilm berührt.
- Klappt nun die Arme der Vielzweckklammer nach oben, sodass sie die Knopfzelle bzw. das leitende Klebeband berühren. Der Stromkreis ist geschlossen und die LED leuchtet.
Tipp
Der Pluspol der LED, die Anode, ist durch das längere Beinchen gekennzeichnet. Sind die Beinchen gleich lang oder wurde die LED schon einmal verwendet und die Beinchen dabei gekürzt, ist die Anode auf diesem Wege nicht mehr zu erkennen. Um dennoch den Plus- und Minuspol unterscheiden zu können, reicht ein Blick auf die LED. Auf der Seite des Minuspols, der Kathode, ist das Plastikgehäuse am unteren Rand abgeflacht.